
Google Search Console für Einsteiger: Die 5 Berichte, die zählen
Bild: KI-generiert
Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug von Google, das zeigt, wie eine Website in der Google-Suche abschneidet. Für Einsteiger reichen fünf Berichte: Leistung, Seitenindexierung, Core Web Vitals, Verbesserungen und URL-Prüfung. Damit sehen Sie, wofür Sie gefunden werden, was fehlt und wo Klicks verloren gehen.
Die Google Search Console ist ein kostenloses Werkzeug, mit dem Google Website-Betreibern zeigt, wie ihre Seiten in der Suche abschneiden. Für Einsteiger reichen fünf Berichte: Leistung (wofür Sie gefunden werden), Seitenindexierung (welche Seiten Google kennt), Core Web Vitals (Ladezeit), Verbesserungen (strukturierte Daten) und die URL-Prüfung für einzelne Seiten.
Viele KMU haben die Search Console nie eingerichtet, oder sie wurde beim letzten Website-Projekt angelegt und seitdem nicht mehr geöffnet. Dabei ist sie die wichtigste Datenquelle, um zu verstehen, warum eine Website gefunden wird oder nicht. Bei bettersorted.de war sie die Grundlage für das Wachstum in der SEO-Fallstudie.
Einrichten in drei Schritten
- Mit einem Google-Konto unter search.google.com/search-console anmelden.
- Die Website als Property hinzufügen, am besten als „Domain“, dann sind alle Varianten (mit und ohne www) erfasst.
- Die Inhaberschaft bestätigen, meist über einen DNS-Eintrag bei Ihrem Domain-Anbieter. Danach die Sitemap einreichen.
Daten erscheinen erst ab dem Tag der Einrichtung, rückwirkend gibt es nichts. Deshalb lohnt es sich, die Search Console sofort einzurichten.
Bericht 1: Leistung
Der wichtigste Bericht. Er zeigt vier Werte:
Wert | Bedeutung |
|---|---|
Klicks | Wie oft jemand in den Suchergebnissen auf Ihre Website geklickt hat |
Impressionen (Einblendungen) | Wie oft Ihre Website in den Ergebnissen erschienen ist |
CTR (Klickrate) | Klicks geteilt durch Impressionen |
Position | Durchschnittliche Position Ihres besten Ergebnisses |
Darunter sehen Sie die Suchanfragen und Seiten. Die wertvollste Auswertung für Einsteiger: Seiten mit vielen Impressionen, guter Position (1–10) und wenigen Klicks. Dort lohnt es sich, Seitentitel und Beschreibung zu überarbeiten. Seiten auf Position 11–20 sind Kandidaten für bessere Inhalte, sie stehen kurz vor Seite eins.
Tageswerte richtig lesen
Einzelne Tage schwanken stark, und die letzten zwei bis drei Tage sind oft noch unvollständig. Vergleichen Sie Wochen oder Monate. Klicks aus Googles KI-Übersichten und dem KI-Modus sind im Suchtyp „Web“ enthalten und werden nicht getrennt ausgewiesen.
Bericht 2: Seitenindexierung
Zeigt, welche Seiten im Google-Index sind und welche nicht, mit Grund. „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ heißt oft: Google hält die Seite für zu dünn oder doppelt. „Nicht gefunden (404)“ nach einem Relaunch heißt: Weiterleitungen fehlen.
Bericht 3: Core Web Vitals
Misst Ladezeit und Stabilität aus echten Besuchen, getrennt nach Mobil und Desktop. Seiten mit „Schlecht“ sollten Sie zuerst angehen, meist sind große Bilder oder viele Skripte die Ursache.
Bericht 4: Verbesserungen
Hier meldet Google Fehler in strukturierten Daten, etwa bei FAQ, Veranstaltungen oder Stellenanzeigen. Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen, Inhalte richtig einzuordnen, siehe strukturierte Daten.
Bericht 5: URL-Prüfung
Oben in der Suchleiste geben Sie eine einzelne Adresse ein und sehen, ob sie indexiert ist. Nach einer wichtigen Änderung können Sie dort die Indexierung beantragen, damit Google die Seite schneller neu erfasst.
Ein Ritual für jeden Monat
- Leistung: Klicks und Impressionen mit dem Vormonat vergleichen.
- Top-Seiten mit wenig Klicks: Titel und Beschreibung verbessern.
- Neue Suchanfragen: Gibt es Fragen, die noch keine eigene Seite haben?
- Indexierung: Neue Fehler prüfen.
Wer das nicht selbst machen will: Bei KI-Sichtbarkeit von bettersorted verbinden wir die Search Console mit Ihrer Website und unserer KI, die diese Auswertung laufend übernimmt und Verbesserungen vorschlägt, wie im Beitrag Website mit KI-Content-Motor beschrieben.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Google Search Console kostenlos?
Ja. Sie brauchen nur ein Google-Konto und müssen nachweisen, dass Ihnen die Website gehört, meist über einen Eintrag bei Ihrem Domain-Anbieter.
Was ist der Unterschied zwischen Search Console und Google Analytics?
Die Search Console zeigt, was vor dem Klick passiert: wofür Sie in der Google-Suche erscheinen und wie oft geklickt wird. Google Analytics zeigt, was Besucher danach auf Ihrer Website tun, etwa ob sie eine Anfrage senden.
Warum zeigt die Search Console andere Zahlen als Google Analytics?
Beide messen Unterschiedliches. Analytics erfasst nur Besucher, die der Statistik zugestimmt haben, und zählt Besuche aus allen Quellen. Die Search Console zählt Klicks aus der Google-Suche, unabhängig von Cookies.
Was ist eine gute Klickrate?
Das hängt stark von der Position und von KI-Übersichten ab. Auf Position 1 bis 3 sind deutlich höhere Klickraten üblich als auf Position 8 bis 10. Vergleichen Sie Ihre eigenen Seiten untereinander statt mit allgemeinen Durchschnittswerten.
Stand: Oktober 2026.

Muhamed Alahmed
Mit über 10 Jahren IT-Erfahrung entwickle ich Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern echten Mehrwert schaffen und Freiräume eröffnen.
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